Katharina Kümmel

Erzieherin

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Ich bin verheiratet mit Samuel, wir haben eine Tochter, Salome, und wir wohnen in Fulda.

Ich halte mich gerne bei jedem Wetter in der Natur auf, gehe gerne joggen, spazieren, wandern. Ich liebe kochen und Musik und Tanz am Feuer ebenso wie freie Tage am Wasser und ich übernachte liebend gerne unter freiem Himmel. Was ich sonst noch mag: Lesen, Lernen und Leben mit anderen Menschen, Kinderlachen und Musik, Gebet und Träumen von einer Welt, in der Familie Mensch füreinander da ist, unabhängig von Herkunft oder Vorlieben, welcher Art auch immer.

Nach meiner Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin und Jugendreferentin habe ich vier Jahre lang in verschiedenen Bereichen der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet. Im Anschluss an die Elternzeitpause habe ich dann in einer Kinderkrippe gearbeitet und diese auch zeitweise geleitet. Parallel dazu habe ich eine Ausbildung zur Tagesmutter und eine Wildnis- und Erlebnispädagogikausbildung absolviert und zur Zeit studiere ich berufsbegleitend Frühkindliche Inklusive Bildung.

Während meiner Wildnis- und Erlebnispädagogikausbildung ist in mir der Wunsch gewachsen, meine Erfahrungen als Erzieherin in einem naturnahen Raum einzusetzen und zu erweitern. Unsere Gesellschaft wird immer vielfältiger, komplexer und soziale Kompetenzen sowie Liebe zur Schöpfung werden immer wichtiger. Deshalb ist es mir besonders wichtig, mit den Kindern, die mir anvertraut sind, zu üben, verantwortungsvolle, selbstständige und solidarische Entscheidungen zu treffen.

Die Natur ist ein dabei ein wichtiger Lehrmeister, im dem Kinder sehr unmittelbare und ganzheitliche Erfahrungen machen können. Je weniger Spielsachen die Kinder dabei zur Verfügung haben, umso kreativer und sozialer spielen sie häufig miteinander. Sie lernen, aufeinander zu achten, Regeln und Spielideen auszuhandeln und kreativ Konflikte zu lösen. Sie lernen aus wenig viel zu machen und phantasievolle Welten zu erspielen. Es gibt auch genug Gelegenheiten für Rückzug und Stille im Wald, sodass die Kinder ihre vielfältigen Erfahrungen verarbeiten können und sich zurückziehen können, wenn sie Zeit für sich brauchen. Mir ist es außerdem wichtig, einfühlsam und wertschätzend auf die Bedürfnisse und Ideen der Kinder einzugehen und ihnen gleichzeitig durch klare Rituale und Regeln Sicherheit und Kontinuität zu schenken.